/First Step/
Verschenkt für schlechten Sex. //Herzwurm.

Ich vermisse dich. Ich sehne mich nach dir. Und ich bin... ahnungslos. Ich flüchte mich in irgendetwas rein. Ich weiß nicht wohin. Ich weiß nicht was. Ich weiß nicht warum. Da fehlt etwas. Du fehlst. Ich fehle. Du sagtest, du hoffst, meine Entscheidung sei nicht für immer.
Wie kannst du nur so selbstgerecht sein? Wie kannst du glauben, ich hätte die Entscheidung getroffen zu gehen?
Ich habe nur das ausgesprochen, das getan, wofür Du zu feige warst, Simon. Ich wollte nie gehen. Ich wollte auch nie, dass das zwischen dir und mir zu Ende geht. Ich wollte. Ich wollte für immer. Mit dir. Mit mir. Mit uns.
In meinem Kopf gab es nie ein Ende. Es gab nie einen Anfang. Es gab nur uns. Es gab nur diese bedingungslose Liebe. Ich habe mich dir hingegeben. Ich habe mich dir geschenkt. Und dann besitzt Du die Dreistigkeit zu sagen, ich hätte dich verlassen?
So eine erlogene, verquierlte Scheiße. Das ist unter deinem Niveau.
Das ist so falsch, so verlogen. Mir fehlen die Worte. Die Worte für diesen Schmerz, für diese Wut, für dieses Gefühl.
Und dann diese ganze scheinheilige Kacke hier. Dieser Kindergarten, der sich hier vor meiner Haustür und in mir selbst abspielt. Diese jämmerlichen Versuche sich irgendwie alles zu erklären. Diese armseligen Anstalten die eigene Verletzung zu übertünchen.
Rache? Nein. Ich bin verletzt. Ich bin verletzt, weil ich etwas sehen wollte, was nie da war. Was nie da sein wird. Weil Er nicht bereit ist. Weil er vielleicht nie bereit sein wird - für mich.
So fühlt es sich also an, ein ganz normales Mädchen mit Liebeskummer zu sein. Ich kenne das Gefühl von Schmerz. Von Sehnsucht. Von Zerissenheit. Aber dieses Gefühl. Dieses Gefühl von einem "Mann" verarscht zu werden. Etwas vorgegaukelt zu bekommen, was gar nicht da ist. Was einfach gesagt wird. Was nur dafür benutzt wird, um zu etwas billigem Sex zu gelangen. Nun, das ist mir wirklich neu. Weil ich mich zuvor nie auf solche Spielchen eingelassen habe. Weil ich nicht dachte, dass ich für sowas zu gebrauchen sei. Und weil ich stets nur nach Seelenverwandtschaft suchte. Nicht nach erlogenen Worten, falschen Küssen, die nach schlechtem Alkohol und Döner schmecken & schon gar nicht nach der puren Lustbefriedigung.
Ich wollte immer mehr. Ich wollte Verständnis. Liebe. Aufmerksamkeit.

EHRLICHKEIT.
Viel habe ich davon bei ihm allerdings nicht erfahren. Zu wissen, dass ich nur eine von vielen war und bin, macht mich fertig. Zu sehen, dass ich nach diesen Nächten nun ignoriert und wie ein langweilig gewordenes Spielzeug behandelt werde, beleidigt und verletzt mich. Zu wissen, dass ich mich nun in die Reihe der naiven & benutzten Mädchen eingliedern kann, treibt mir mein Mittagsessen hoch, sodass ich mich übergeben könnte.
Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen will.
Und ich habe wirklich mehr von dir erwartet. Ich habe mir mehr erhofft. Ich war tatsächlich der Annahme, dass dein Verhalten damit zu erklären ist, dass du dich irgendwie durch mich verletzt gefühlt haben könntest. Und nun sitze ich hier & stelle fest: alles Bullshit.
Du warst nie verletzt. Denn dafür hättest du nachdenken & dich einmal mit dir selbst auseinadersetzen müssen. Aber nein, das ist dir natürlich zu anstrengend. Dafür bist du dir zu fein. Stattdessen kiffst und trinkst du tagein, tagaus. Nur, um deine Minderwertigkeitskomplexe zu kompensieren. Und gleichzeitig spielst du mit all diesen Mädchen, die emotional gesehen am verhungern sind? Was bist du nur für ein Mensch. Wie kann man nur so selbstgerecht sein. Wie kann man sich sowas rausnehmen? Wie kann man nur mit so riesigen Scheuklappen herumlaufen, dass diese sogar in der Lage wären deine verkifften Monsterpupillen zu verdecken? Und du willst mir erzählen, dass sich dort oben in deinem Oberstübchen etwas regt? Du willst mir allen Ernstes weiß machen, dass du irgendetwas gelernt hast? Herrgottnochmal. Du warst über ein Jahr in dieser gottverdammten Traumaklinik und verhälst dich dennoch wie ein testerongesteuerter Vollwichser? Deine Art widert mich an. Dein Selbstmitleid strömt aus jeder deiner Poren & macht mich so wahnsinnig wütend. Ich könnte durchdrehen, wenn ich an dich denke. Ich könnte mich selbst dafür ohrfeigen, dass ich mich dir anvertraut habe. Dass ich so bescheuert war & dir deine falschen Lügen geglaubt & sie für voll genommen habe.
Du bist doch wirklich armselig. Bastard.

 

30.7.11 22:06
 


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